BERUFSFACHSCHULE
staatlich anerkannt seit 1974

3-jährige Berufsausbildung zum/r Lehrer/in für Tanz und Tänzerische Gymnastik


Eine umfassende Schulung in verschiedenen Gebieten von Tanz und Bewegung stellt in Wechselwirkung mit fachbezogener Theorie das Fundament für den späteren Beruf dar. 
Beginn ist jeweils der 1. Oktober. Die Lola Rogge Schule ist BAföG anerkannt.
Unsere Berufsausbildung ist 2016 in Einzelfällen als gleichwertig mit einem BA Abschluss anerkannt worden. Die Bestätigung muss allerdings beantragt werden. Sie gilt nur für den Einzelfall. Viele AbsolventInnen des Ausbildungsgangs zur staatlich geprüften Lehrerin/zum staatlich geprüften Lehrer an der Lola Rogge Schule arbeiten im Rahmen der Jugendmusikschule hier in Hamburg und sind daher bei der Behörde für Schule und Berufsbildung angestellt. 
Unsere Flyer zur Berufsausbildung liegen in beiden Schulhäusern aus! Gerne senden wir sie auch zu.

Tänzer, Choreograph & Pädagoge

Um eine Kunst für den pädagogischen Umgang später nutzen zu können, muss sie erst einmal entdeckt, erforscht und entwickelt werden. Die Persönlichkeit des einzelnen Studierenden soll sich dabei entfalten dürfen.
Es wird in der Lola Rogge Schule viel Wert darauf gelegt, dass die Kreativität im Tanz ihren Ausdruck und ihre Form finden kann. Dieses geschieht u.a. in den Fächern Improvisation und Gestaltung sowie Bewegungsstudien Laban.

Die Studierenden erhalten grundlegendes Wissen, Anregungen und Ermutigung, eigene Choreographien zu kreieren und Tanz als Ausdrucksform für andere zugänglich zu machen.

Von den Studierenden werden pro Semester in unterschiedlichen Tanzfächern Studien verlangt, die eigenständig zu vorgegebenen Themen choreographiert werden müssen, und die später im Scheinwerferlicht im Performanceraum der Lola Rogge Schule im Kiebitzhof öffentlich aufgeführt werden.

Praktikum

Die Lola Rogge Schule garantiert durch ihre besondere Kombination von Berufsfachschule und Laienschule („Tanzen für alle“) einen Praxisbezug, den man selten an Ausbildungsstätten findet. Vom ersten Tag der Ausbildung an sind die Studierenden durch das Praktikum (wöchentlich bis zu vier Unterrichtsstunden) am Nachmittag und Abend im Rahmen der Laienschule in ihrem zukünftigen Berufsfeld assistierend tätig. Hier erhalten sie Anschauung und Praxis des Unterrichtens in unterschiedlichen Fächern und bei differenziertem Leistungsgrad. Im 5. und 6. Semester geben die Studierenden Lehrproben in der Elbkinder Grundschule. Tanz an allgemeinbildenden Schulen bekommt zunehmend Bedeutung im Arbeitsfeld der Tanzpädagogen.

Weitere Kooperationspartner sind unter anderem die Gyula Trebitsch Schule, Literaturhaus e.V. und Koïnzi-Dance e.V. – weitere Partner unter Links.

In das Programm der Laienschule gehören Tänzerische Früherziehung, Kindertanz, Moderner/Zeitgenössischer Tanz, Pilates, Jazztanz, HipHop, Klassischer Tanz, Improvisation und freie Tanzprojekte. Das Fach Tänzerische Gymnastik findet sich im Programm der Laienschule. Hier wird es als Anwendung der Tanzfachkenntnisse mit dem Ziel der umfassenden, verantwortungsvollen Körperbildung unter gesundheitlichem Aspekt praktisch demonstriert und gelehrt.

Alle Altersstufen vom Kindes- bis zum Seniorenalter sind in der Laienschule vertreten. Dabei hat Tanz für Kinder und Jugendliche einen besonders hohen Stellenwert. Es ergibt sich ein umfangreiches Unterrichtsprogramm für die angehenden LehrerInnen, die aus der direkten Anschauung lernen, den Unterricht reflektieren und unterstützen – eine unverzichtbare Grundlage für das spätere Berufsleben.

Musik & Tanz

Musik, live vom Pianisten, gehört in der Lola Rogge Schule zur Tanzpädagogik, besonders im Unterricht für Kinder und im Klassischen Tanz, sowie in anderen Unterrichtssparten. Aus dem überwältigenden Musikangebot auf Tonträgern und im Internet sollte von den zukünftigen Tanzpädagogen geeignete Musik mit Fachwissen und gut ausgebildeter Musikalität ausgewählt werden können. Grundlagen wie rhythmische Sicherheit, das innere Singen, das Experimentieren mit Stimme und Bewegung und die Unterscheidung von Stimmungen und Stilen sind unverzichtbar für das Tanzen und für eine gute Tanzpädagogik.

Bühnenpräsenz der Studierenden

Ausschnitte aus dem praktischen Berufsausbildungsprogramm werden im Rahmen des öffentlichen „Abtanzens“ drei mal im Jahr gezeigt. Die Lehrerinnen und Lehrer stellen ihre Themen des letzten Semesters vor und Interessierte erhalten auf diese Weise Einblick in die Berufsausbildung.

Darüber hinaus stellen sich die Studierenden mit ihren eigenen Arbeiten im Scheinwerferlicht vor, die im gut ausgestatteten Performanceraum der Lola Rogge Schule im Kiebitzhof gezeigt werden.

Die Gruppenchoreographien, deren Gestaltung Bestandteil der Abschlussprüfung ist, werden öffentlich in Theatern gezeigt. Sie bilden den Höhepunkt für die Absolventinnen und Absolventen der Lola Rogge Schule und runden die Erfahrungen zum Thema Bühne ab.

Aufführungen & Projekte

Innerhalb des Praktikums der Laienschule erleben die Studierenden die Vorbereitung und Durchführung von Bühnenauftritten für die Kinder- und Jugendlichengruppen. Bei diesen Tanzaufführungen und Projekten wird auf laiengerechte Bühnentanzpraxis Wert gelegt. Darüber hinaus werden die dazu nötigen organisatorischen Kenntnisse vermittelt.

Immer wieder finden besondere Auftragsprojekte statt, die andernorts gezeigt werden, wie zum Beispiel in der Hamburger Kirche St. Michaelis („Michel“), im Zirkuszeit, in Kaufhauspassagen, auf Messen oder öffentlichen Plätzen.

Nähere Informationen unter Performances und Fotos in unserer Galerie!

Sommertanztage

Zur beruflichen Orientierung oder just for fun: 15 Unterrichtsstunden Tanz, um sich auszuprobieren, einen Einblick in die Berufsausbildung der Lola Rogge Schule zu gewinnen und sich beraten zu lassen. Auch als Aufnahmeprüfung geeignet!

Die nächsten Sommertanztage finden vom 05. bis 08. Juli 2018 in der Lola Rogge Schule im Kiebitzhof statt.
Weitere Informationen zu den Sommertanztagen im Flyer!

Tanzkurse

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Tanzen für alle

Berufsfachschule

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Tanzpädagogik

Weiterbildung T-an-S

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