Bei der City-Parade der ersten Tanztriennale waren viele Gruppen mit rund 550 Tänzerinnen und Tänzern* dabei, begleitet vom Hamburger Publikum. Beim Museum der Arbeit in Barmbek ging es los, auf der Stadtparkwiese kamen alle zum großen Finale zusammen. Der öffentliche Raum wurde dabei zur Bühne für die Vielfalt der Hamburger Tanzszene.
„Brave Moves. Courageous Joy“: Dieses Motto haben die beiden künstlerischen Leiterinnen Monica Gillette und Gwen Hsin-Yi Chang ihrer ersten Tanztriennale vorangestellt. Und dutzende Tanzschulen, Initiativen, Vereine, Communitys und Choreograph:innen folgten dem Ruf und ließen sich am Sonntag, dem 14. Juni die Teilnahme an der eröffnenden City-Parade nicht entgehen. Auch unsere Studierenden haben getanzt, Choreographie und Leitung: Katja Borsdorf und Monika Weller.
Der Auftakt der Tanztriennale ist mit dieser mitreißenden Feier des Tanzes glänzend gelungen. Sie verdeutlicht, was Tanz alles kann: Lebensfreude spenden, Menschen verbinden, Gemeinschaft stiften.
*Gruppen aus den Bereichen Hip Hop, estnischer Volkstanz, Rollschuh-Performances, Salsa Cubana, Irish Dance, bolivianische Tänze, klassischer indischer Tanz, Bollywood, Contemporary, Cheerleading, Puppenfiguren und viele weitere zogen gemeinsam durch die Straßen – voller Freude, Mut und gemeinsamer Energie. Die City-Parade rückt die Vielfalt der in Hamburg lebenden Tanzkulturen und Communities ins Rampenlicht.
Quelle: City Parade | Tanztriennale
Tanz als künstlerische und gesellschaftliche Kraft
Die Tanztriennale ist eine langfristig angelegte Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Ziel ist es, die Bedeutung des Tanzes bundesweit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und seine Rolle als eigenständige Kunstform zu stärken. „Gemeinsam mit der Stadt Hamburg setzen wir ein bundesweites und internationales Zeichen für die Bedeutung des Tanzes als ästhetisches Ereignis und soziale Kraft“, sagen Katarzyna Wielga-Skolimowska und Kirsten Haß aus dem Vorstand der Kulturstiftung des Bundes.
Das Festival verbindet internationale Produktionen mit lokalen Perspektiven. Während der Festivalwoche vom 14. bis zum 21. Juni fanden Aufführungen in Hamburger Spielstätten sowie künstlerische Interventionen im Stadtraum statt. Ergänzend brachte ein Fachforum Tanzschaffende, internationale Gäste und Vertreter:innen von Kulturinstitutionen zusammen, um über Diversität, Teilhabe und die Zukunft des Tanzes zu diskutieren.
Die künstlerischen Leiterinnen Gwen Hsin-Yi Chang und Monica Gillette möchten mit der Tanztriennale unterschiedliche künstlerische Praktiken, Perspektiven und Lebenswelten miteinander verbinden. Ihr Verständnis von Tanz ist inklusiv: Tanz soll unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorerfahrung für alle zugänglich sein.
Quelle: Erste Tanztriennale in Hamburg – FINK.HAMBURG
Foto oben: © FUNKE Foto Services | Roland Magunia, Quelle: Hamburger Abendblatt Parade zur Tanztriennale in Hamburg – die schönsten Gruppenfotos