Jazztanz

Eine Probestunde ist kostenlos und empfohlen, bevor ein Vertrag abgeschlossen wird. Voraussetzung ist die vorherige Absprache in den jeweiligen Sekretariaten.
Glauben Sie, dass sich Ihre Arme in einem anderen Rhythmus bewegen können als Ihre Beine?
Sie können! Jazz ist Rhythmus, und Jazztanz ist rhythmisches Spiel mit dem eigenen Körper. Jazztanz stammt, wie die Jazzmusik auch, aus der Volkskultur der Afroamerikaner in den USA. Dort gibt die Musik die Impulse und lockt den Tanz aus dem Körper hervor. Inzwischen wird jedoch nicht mehr nur zu Jazzmusik getanzt, Einflüsse aus Pop, Soul oder HipHop kamen hinzu. Meist wird heute Musik verwendet, die den aktuellen Hörgewohnheiten entspricht. 
Auch die Bewegungen sind stilistisch ständig neuen Einflüssen ausgesetzt, Jazztanz bleibt also lebendig.
Zum Unterricht gehören die Aufwärmphase, ein gezieltes Training mit wechselnden Schwerpunkten inklusive Übungen am Boden, und eine Bewegungsfolge, die den Raum erkundet. Manchmal sind kurze, spielerische Improvisationen, in denen die Tanzenden eigene Ideen ausprobieren können, Bestandteil einer Stunde.
Als der Tanz der schwarzen Nordamerikaner in den 1960er Jahren nach Europa herüberschwappte, war er das genaue Gegenteil dessen, was Tänzer hierzulande bisher kannten. Viele Körperteile bewegen sich im Jazz isoliert, der Körper wird quasi von mehreren Rhythmen gleichzeitig geschüttelt, aber vor allem werden Körperteile einzeln aktiviert, deren eigenständige Bewegungsmöglichkeiten man bisher nicht erfahren hatte: Schultern, Brustkorb und vor allem das Becken machen sich selbstständig. Zum grundsätzlichen Spaß an der Bewegung kommt im Jazztanz also die Lust an musikalisch initiiertem Spiel, das das Bewusstsein über die Grenzen und die unentdeckten Möglichkeiten des eigenen Körpers erweitert.
An der Lola Rogge Schule gibt es Jazztanz (im Unterschied zur Jazzgymnastik) – wetten, Sie entdecken Bewegungen, die vollkommen neu sind? Sich auspowern und beweglich werden, ist inbegriffen.

Gebühren

nach Schulhaus geordnet: